Computertomographie

Die Computertomographie bzw. Computertomografie (Abkürzung CT) ist ein bildgebendes Verfahren in der Radiologie.

Der Computertomograf ist ein röhrenförmiges Gerät. Während der Untersuchung rotiert die Röhre um den Körper des Tieres herum und tastet ihn mit Röntgenstrahlen ab. Verschiedene Gewebe schwächen die Strahlung dabei unterschiedlich stark ab.

Detektoren nehmen bei der Computertomografie des Tieres die Strahlung wieder auf. Der Computer rechnet diese Messwerte in ein Bild um, das alle Gewebearten darstellt. Die Computertomografie stellt die Organe des Tieres überlagerungsfrei dar. Mehrere Bilder lassen sich am Computer zu dreidimensionalen Darstellungen zusammensetzen.

Wie wird eine Computertomografie (CT) bei Tieren durchgeführt?

Für eine Computertomografie (CT) muss das Tier in eine Vollnarkose versetzt werden. Für die Untersuchung ist es nämlich notwendig, dass das Tier über einen längeren Zeitraum ruhig liegen bleibt und sich nicht bewegt. Am Tag der Untersuchung darf das Tier nichts mehr fressen, um Komplikationen bei der Betäubung zu vermeiden.

Der Tierarzt untersucht vor der Computertomografie, ob der allgemeine Gesundheitszustand des Tieres eine Narkose zulässt. Ist das Tier betäubt, wird es in das Gerät geschoben und die Computertomografie durchgeführt. Je nachdem, welche Körperregion abgebildet werden soll, wird das Tier auf dem Bauch, der Seite oder dem Rücken liegend fixiert gelagert.

In manchen Fällen verabreicht der Tierarzt dem Tier ein Kontrastmittel, um die Gewebe auf dem CT-Bild besser unterscheiden zu können.