Physiotherapie für Kleintiere

Was ist Physiotherapie?
Das Wort „Physiotherapie“ kommt aus dem Griechischen. „Physis“ bedeutet Natur, Leben oder Körper. Das Wort „Therapie“ hat die Bedeutung pflegen oder dienen.
Die Physiotherapie kümmert sich ganzheitlich um den Stütz- und Bewegungsapparat von Mensch und Tier, dazu gehören auch Haut, Muskeln, Gefäße, Nerven, Organ- und Skelettanteile.
Die Physiotherapie besteht aus mehreren Elementen:
• Massage
• Aktive oder passive Bewegungstherapie
• Thermotherapie
• Manuelle Mobilisation
• Hydrotherapie (Wassertherapie)
• Magnetfeld- und Lasertherapie
• Lymphdrainage
Die Einsatzbereiche der Physiotherapie sind vielseitig. Sie wird eingesetzt zum Vorbeugen von Krankheiten, Wiederherstellen störungsfreier Funktionen, zum Aufbau von Muskulatur nach einer Operation, zur Rehabilitation oder einfach nur als Wellness.
Warum Physiotherapie für den Hund?
Krankengymnastik nach Operationen oder Unfällen, Massagen bei Verspannungen oder therapeutisches Training für den heranwachsenden Menschen ist für uns Zweibeiner ganz selbstverständlich – warum sollten wir nicht auch unseren geliebten Vierbeinern die Möglichkeiten von Heilung und Schmerzlinderung gönnen?
Auch Tiere verspüren beispielsweise Anspannung bei Rückenschmerzen bzw. starke Schmerzen bei Spondylosen oder Einschränkungen bei Hüftgelenksleiden.
Was sind die Voraussetzungen für eine Therapie?
• Überweisung durch den behandelnden Haustierarzt/ bzw. Operateur mit dessen Angaben zur Diagnose, bisheriger Therapie und Behandlungsziel
• Vorlage soweit vorhandener Röntgenbilder, Laborbefunde etc.
• Bei freiem Entschluss des Tierhalters zu einer Therapie behält sich die therapeutische Tierarzthelferin eine Rücksprache mit dem Haustierarzt vor
Therapieverlauf
• Eingangsuntersuchung (ca. 45 – 60 min.)
• Festlegung eines Therapieplans
• Dokumentierte Verlaufskontrolle während der Therapie
• Zwischenkontrolle der Therapie durch den behandelnden Tierarzt
• Rücküberweisung
Unsere Leistungen:
– Klassische Massage: Streichungen, Walkung, Friktion, Klopfung und Vibration (z.B. zur Begleittherapie bei Frakturen, Lähmung oder bei   Arthrosen, Hüftgelenksdysplasien, Zerrungen usw.)
– Lymphdrainage (z.B. bei Lymphstauungen im Extremitätenbereich)
– Krankengymnastik (Passive und aktive Bewegungstherapie, Stretching und Dehnungsübungen)
– Reflexzonenmassage
– Thermotherapie, Wärmebehandlung (Moorkissen, Wärmelampe oder -flasche), z.B. bei Verspannungen oder bei chronischen Kontrakturen
– Lasertherapie zur Förderung der Wundheilung und Durchblutung, Laserakupunktur

– Magnetfeldtherapie zur Tiefenentspannung der Muskulatur und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte