Physiotherapie für Kleintiere
Was ist Physiotherapie?
Das Wort „Physiotherapie“ kommt aus dem Griechischen. „Physis“ bedeutet Natur, Leben oder Körper. Das Wort „Therapie“ hat die Bedeutung pflegen oder dienen.
Eine Art der Anwendung, die Massage (aus dem Arabischen „mass“ - berühren), ist bekanntlich uralt und ist uns als medizinische Anwendung aus dem Fernöstlichem überliefert.
Die Chinesen kannten die Massage schon vor über 2700 Jahren v. Chr. Die heutige Massagetechnik prägte sich im 18. Jahrhundert in Frankreich.
Die Physiotherapie kümmert sich ganzheitlich um den Stütz- und Bewegungsapparat von Mensch und Tier, dazu gehören auch Haut, Muskeln, Gefäße, Nerven, Organ- und Skelettanteile.
Die Physiotherapie besteht aus mehreren Elementen:
Die Einsatzbereiche der Physiotherapie sind vielseitig. Sie wird eingesetzt zum Vorbeugen von Krankheiten, Wiederherstellen störungsfreier Funktionen, zum Aufbau von Muskulatur nach einer
Operation, zur Rehabilitation oder einfach nur als Wellness...
Warum Physiotherapie für den Hund?
Krankengymnastik nach Operationen oder Unfällen, Massagen bei Verspannungen oder therapeutisches Training für den heranwachsenden Menschen ist für uns Zweibeiner ganz selbstverständlich - warum sollten wir nicht auch unseren geliebten Vierbeinern die Möglichkeiten von Heilung und
Schmerzlinderung gönnen?
Auch Tiere verspüren beispielsweise Anspannung bei Rückenschmerzen bzw. starke Schmerzen bei Spondylosen oder Einschränkungen bei Hüftgelenksleiden.
Die Tierphysiotherapie, vermutet man, gibt es schon so lange wie der Mensch Tiere hat. Die USA, Großbritannien, Japan und die Niederlande waren Vorreiter auf diesem Gebiet. Auch hier gibt es zum Teil staatlich anerkannte Ausbildungsgänge.
Was sind die Voraussetzungen für eine Therapie?
Therapieverlauf
Unsere Leistungen:
Klassische Massage
Streichungen, Walkung, Friktion, Klopfung und Vibration (z.B. zur Begleittherapie bei Frakturen und Lähmung oder bei Arthrosen, Hüftgelenksdysplasien, Zerrungen usw.)
Lymphdrainage
(z.B. bei Lymphstauungen im Extremitätenbereich)
Krankengymnastik
Passive und aktive Bewegungstherapie, Stretching und Dehnungsübungen
Nervenstimulation
Stimulation nach RITA und RITZ, wiederholte Reflexauslösung bei Ausfallerscheinungen beispielsweise nach einem Bandscheibenvorfall, Reflexzonenmassage
Thermotherapie
Wärmebehandlung
(Moorkissen, Wärmelampe oder -flasche), z.B. bei Verspannungen oder bei chronischen Kontrakturen
Kältebehandlung
(Eispackungen, kalte Moorkissen)
Kneipp’sche Anwendungen (Wickel, Güsse, Bäder) zur Steigerungen von Durchblutung und Abwehrkräfte
Lasertherapie
Zur Förderung der Wundheilung und Durchblutung, Laserakupunktur
Magnetfeldtherapie
Zur Tiefenentspannung der Muskulatur und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte
