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Immunologische Tumorbehandlung mit dendritischen Zellen bei Hunden, Katzen und Pferden

Die immunologische Tumorbehandlung mit dendritischen Zellen (Tumorvakzine) ist ein immer intensiveres Arbeitsfeld für uns geworden. In unserer Klink haben wir diese Therapie zu einer sehr erfolgreichen Methode gemacht, die wir zur Tumorbehandlung bei Hunden, Katzen und Pferden anbieten.
Diagnostik
Auch in der Tiermedizin nimmt die Zahl der krebserkrankten Tiere zu. Um für diese Patienten eine optimale Diagnostik von Größe und Ausbreitung der Erkrankung zu erhalten, müssen Untersuchungsmethoden wie Röntgen, Ultraschall und ggf. eine Computertomographie eingesetzt werden. Wir bieten Ihnen diese modernen Untersuchungsverfahren zur Diagnostik der Erkrankung an und können so gemeinsam mit Ihnen ein Behandlungskonzept erstellen.
Bei Verdacht auf einen Tumor unbedingt Gewebeproben nehmen und in ein diagnostisches Labor schicken. Essentieller Bestandteil der Diagnostik ist die Bestimmung der Zellart in einem diagnostischen Labor. Nur durch die Analyse der Zellen kann bestimmt werden, ob es sich beispielsweise bei einem oberflächlichen Knubbel lediglich um eine Entzündung oder ein Hämatom oder tatsächlich um einen Tumor handelt.
Eine vorherige Blutuntersuchung bietet Sicherheit, dass Organfunktionen, Gerinnungs- und der Immunstatus nicht von der Erkrankung mit.
Behandlungskonzept gemeinsam besprechen
Nach der Diagnosestellung ist für uns wichtig, dass im Gespräch mit dem Tierbesitzer alle Aspekte verschiedener Behandlungsmethoden besprochen werden, um das für den Patienten beste Behandlungskonzept zu erstellen. Zu den verschiedenen Behandlungsmethoden gehören unter anderem: Immunologische Krebsbehandlung – Dendritische Zellvakzine (Tumorvakzin)
• Strahlentherapie
• Chemotherapie
• Lasertherapie
• Ernährung
Immunologische Krebsbehandlung
Seit über 11 Jahren beschäftigen wir uns mit der immunologischen Krebsbehandlung bei Tieren, insbesondere bei Hunden, Katzen und Pferden. Auf diesem Gebiet haben wir große Erfahrungen bei der Behandlung unterschiedlicher Krebserkrankungen und können so mit Ihnen gemeinsam das optimale Behandlungskonzept entwickeln.
Krebszellen können sich, genauso wie beim Menschen, auch beim Tier entwickeln. Problematisch ist, dass das Immunsystem nicht in der Lage sein kann, diese Krebszellen zu erkennen und zu vernichten. Hierdurch können sich die Krebszellen ausbreiten, ohne dass sie vom Immunsystem als fremdartige Zellen erkannt werden. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Krebsimmuntherapie#Immun-Escape
Die immunologische Krebsbehandlung mit dendritischen Zellen zielt darauf ab, diese so genannten Escape-Mechanismen (Immun-Escape) der Krebszellen zu umgehen, um so das Immunsystem darauf zu trainieren, die Krebszellen zu erkennen und zu vernichten.
Dendritische Zelltherapie (Tumorvakzin) zur immunologischen Krebsbehandlung
Dendritische Zellen (DCs) kommen beim Menschen und beim Tier vor und sind Teil des Immunsystems. Dendritische Zellen erkennen fremdartige Strukturen (eindringende Zellen oder mutierte Zellen, bspw. Krebszellen) und können deren Antigene aufnehmen. Die von den dendritischen Zellen aufgenommenen Antigene können dann naiven T-Zellen präsentiert werden, so dass diese aktiviert werden und eine Immunantwort ausgelöst wird. http://de.wikipedia.org/wiki/Dendritische_Zelle
Dieser Mechanismus wird in der Krebstherapie ausgenutzt. Hierbei werden im Labor autologe dendritische Zellen aus dem Blut des Patienten gewonnen. Die dendritischen Zellen werden dann zur Antigenaufnahme mit einer Probe der Tumorzellen des Patienten in Kontakt gebracht. Die reifen dendritischen Zellen werden anschließendzur Aktivierung der T-Zellen dem Patienten gespritzt, so dass die Immunantwort gegen die Tumorzellen erfolgen kann.Die immunologische Krebsbehandlung wird zur Verbesserung der Rezidiv- und Metastasierungsrate bei Hunden, Katzen und Pferden eingesetzt. Dabei sollte zunächst versucht werden, eine Gewebeprobe der Tumorzellen zu gewinnen und die Tumorlast im Patienten durch eine OP zu reduzieren. Dann erfolgen die Blutentnahme und die 7 tägige (bei Katzen nur 6 tägige) Produktion des Tumorvakzins sowie die anschließende Applikation. Beim Tumorvakzin handelt es sich um lebende dendritische Zellen, die im Körper die Immunantwort gegen die Tumorzellen auslösen.
Wichtig ist, dass bei einem chirurgischen Eingriff (Operation) immer eine Gewebeprobe in steriler Kochsalzlösung für die spätere Produktion des Tumorvakzins aufbewahrt wird.
Das Tumorvakzin wird im Labor von PetBioCell hergestellt, hier finden sich auch weitere Informationen sowie eine Beratungshotline für Patientenbesitzer: www.petbiocell.de

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