Weichteil-, Knochen- und Gelenkchirurgie

In unserer Klinik werden alle chirurgischen Eingriffe unter einer Allgemeinnarkose mit Hilfe eines Narkosegerätes durchgeführt. Hierbei wird nach einer intravenösen Einleitungsnarkose das schonende Narkosegas „Isofluran“ verwendet. Zur Narkoseüberwachung gehören dabei ein Pulsoximeter (Messung des Sauerstoffgehalts im Blut sowie der Pulsfrequenz), ein EKG zur Aufzeichnung der Herzströme sowie ein Capnometer (Messung des Kohlendioxidgehalts in der Ausatemluft und der Atemfrequenz).
Vor einer Operation kann bei manchen Patienten eine eingehendere Untersuchung zur Narkosefähigkeit sinnvoll sein. In diesen Fällen können Blutwerte in unserem Labor sofort bestimmt oder nach Absprache ein Herzultraschall durchgeführt werden.
Unsere umfangreiche Ausstattung mit OP-Instrumentarium erlaubt es uns, alle gängigen Weichteiloperationen abzudecken.

Weichteilchirurgie
Routinemäßig werden bei uns Operationen an allen Bauchorganen durchgeführt.
Beispiele für Weichteiloperationen:
• Milzentfernung
• Harnblasensteine
• Entfernung der Keimdrüsen
• Fremdkörper in Magen oder Darm
• Magendrehung
• Leistenbruch
• Tumorentfernung
Knochenchirurgie (Osteosynthese)
Häufigster Anlass für diese Operationen sind Knochenbrüche. Nachfolgend ein kurzer Überblick über die gängigsten Operationstechniken.
1. Plattenosteosynthese
Der Knochenbruch wird mit einer Platte und Schrauben stabilisiert.
2. Markraumnagelung
Stabilisierung des gebrochenen Knochens durch einen in die Markraumhöhle eingebrachten Stahlnagel.
3. Fixateur externe
Äußere Schienung des Knochens mittels durch die Haut eingebrachter Bohrdrähte, die außen mit Gelenkstangen verbunden werden.

Gelenkchirurgie
Herkömmliche Techniken der Gelenköffnung finden in der Regel an den Hand- und Fußwurzelgelenken sowie bei Eingriffen an den Hüft- und Kniegelenken Anwendung.
Beispiele für Gelenkoperationen:
• Oberschenkelkopfluxation
• Oberschenkelkopfresektion
• Kreuzbandverletzungen
• Meniskusriss