Zytoplasmatische Therapie

Die Grundlagen dieser Therapie basieren auf der Hypothese, dass kranken Organen und Geweben zur Heilung Faktoren aus gleichartigen gesunden Organen und Geweben zuzuführen sind.
Oftmals werden Krankheiten erst zu einem Zeitpunkt erkannt, wenn sie bereits definierte morphologische und molekulare Zellveränderungen aufweisen, die zum Teil auch histologisch nachvollziehbar sind. Gleichermaßen bestätigt die klinisch-chemische Untersuchung ganz bestimmte biochemische Defekte in der Zelle.
Die Zytoplasmatische Therapie legt an dieser Stelle als Theorie zugrunde, dass derartige zelluläre Defekte durch Zufuhr von definierten Bestandteilen aus gesunden Zellen rückgängig zu machen sind, so dass erkrankte Organe und Gewebe wieder Funktionstüchtigkeit erlangen. Dies geht im günstigsten Fall mit einer gezielten Zellreparatur und -erneuerung einher.
Die Zytoplasmatische Therapie unterscheidet sich von anderen Präparaten aus Organextrakten (z. B. Frischzellen-Therapie) und sollte damit nicht verwechselt werden. Denn Präparate aus der Zytoplasmatischen Therapie sind über ein besonderes Bearbeitungsverfahren hergestellt. Und das hat einen besonderen Grund:
Durch die Erfahrungen und Forschungen auf dem Gebiet der Organotherapie nach NIEHANS ließ sich herausarbeiten, dass es sich bei den Wirkungen dieser Therapie um die Aktion molekularer Zellbestandteile handeln müsse (Proteine, Peptide, Lipide, Polysaccaride, Nucleinsäuren, Energieüberträger der Zelle). THEURER entwickelte daraufhin ein patentiertes Verfahren zum Aufschluss von Organsubstanzen (von Rindern) an dessen Ende biologische Makromoleküle aus molekularen Zellbestandteilen standen. Damit war ein Risiko der Ansteckung mit Viren, Bakterien, Pilzen oder gar BSE sicher ausgeschlossen und mögliche allergische Reaktionen wurden deutlich reduziert, wobei aber die Organspezifität voll erhalten blieb.
Die gut dosierbare und risikolose Behandlungsweise mit biologischen Makromolekülen, die Zytoplasmatische Therapie, war entstanden und die Erfahrung zeigt, dass einige Erkrankungen, die in der Schulmedizin ab einem gewissen Grad als therapeutisch nicht mehr beeinflussbar gelten, unter zytoplasmatischer Therapie eine äußerst positive Entwicklung zeigen können.
Einsatzbereiche
• Stimulierung des Immunsystems
• Allergie/Atopie
• Alterserkrankungen
• Nervosität
• Lebererkrankungen
• Nierenerkrankungen
• Darmerkrankungen
• Bauchspeicheldrüsenerkrankungen
• Herz-/Kreislauferkrankungen
• Erkrankungen des Bewegungsapparates