Arthrose

Bis zu 90 % der großwüchsigen Hunde ab etwa 7 Jahren leiden an Arthrosen der Hüftgelenke und etwa 20 % der älteren Hunde und Katzen an Kniegelenks-, Ellenbogengelenks- und Wirbelsäulenarthrosen.

Was versteht man unter Arthrose und was kann man dagegen tun?
Arthrosen sind chronische Gelenkserkrankungen, in deren Verlauf im Gelenk Knorpelgewebe immer mehr zerstört und zunehmend knöchernes Material zugebildet wird. Knorpelschädigung und veränderte Biomechanik des betroffenen Gelenks verursachen über eine Entzündung des Gelenks Schmerzen, die Ihr Tier Ihnen durch Bewegungsunlust, anhaltende oder zeitweise Lahmheit offenbart.

Arthrosen entwickeln sich im Laufe des Lebens langsam aber stetig fortschreitend. Ein Hund oder eine Katze mit arthrotischen Veränderungen an einem oder mehreren Gelenken wird mit großer Wahrscheinlichkeit eine sehr lange Zeit Ihnen, als Betreuer, nicht offensichtlich zeigen, dass es ein Problem gibt. Der Grund liegt in der langsamen Entwicklung des Schmerzes... – erst ist er nur leicht und auch nicht immer vorhanden... – eventuell kann der Vierbeiner auch durch eine dezente Veränderung seiner Gliedmaßenstellung dem Schmerz ganz ausweichen... – im weiteren Verlauf werden die Schmerzen etwas stärker und häufiger... – jetzt könnte es sein, dass sein Mensch wohl bemerkt, dass sein Freund nicht mehr so lauffreudig ist. Der Vierbeiner gewöhnt sich an den Schmerz und lebt mit ihm. Er kompensiert Schmerzen durch weniger Bewegung, eingeschränktem Spieltrieb, springt nicht mehr ins Auto sondern lässt sich heben... und oftmals hört er seinen Besitzer sagen: „Ja ja, jetzt wird er wohl doch etwas älter!“... - So ziehen die Jahre ins Land. Die Arthrosen werden schlimmer und weiten sich auch auf andere Gelenke aus, da das Tier mit anderen Muskeln und Gelenken versucht zu kompensieren, was nicht mehr so gut funktioniert... - solange, bis sich in einem Gelenk eine solch starke Entzündung bildet, dass der Vierbeiner humpelt... - Nun fällt seinem Menschen das Problem auf und er besucht seinen Tierarzt/in....
Durch die Beurteilung des Gangbildes des Tieres und der speziellen orthopädischen Untersuchung kann der Tierarzt/in den Verdacht auf eine Arthrose stellen. Im Röntgenbild wird er/sie dies schwarz auf weiß darstellen können.
Wir bieten Ihnen verschiedene schulmedizinische und naturheilkundliche Therapien an, die je nach erhobenen Befund speziell für Ihren Freund ausgewählt und zusammengestellt werden.

Therapiemöglichkeiten bei Arthrosen:

Die Organotherapie beruht auf dem Grundgedanken, dass viele Krankheiten von kleinsten Veränderungen in den Zellen und deren Funktion begleitet sind. Sie beruht auf der Erkenntnis, dass für geschwächte Zellen, die angeregt oder regeneriert werden sollen, Substanzen aus dem jeweils spezifischen Organ wichtig sind. Mit der Organotherapie werden Defekte in den Zellen rückgängig gemacht, indem man potenzierte Komponenten aus identischen gesunden Zellen zuführt. Dabei macht sich die Organotherapie natürliche Regulations- und Stoffwechselsubstanzen zu Nutze.