Tierschutz / Fundtiere
Tierschutzverein Osterode
In den letzten Monaten haben wir intensiv an der Planung und dem
Bau des Tierheims in Osterode mitgearbeitet. Das Tierheim steht in Osterode-Leege,An der Leege 25.
Sie finden den Tierschutzverein Osterode unter www.tierschutz-osterode.de
im Internet. Bitte unterstützen Sie unsere (Mit-Arbeit) und die Vermittlung von Tieren.
Wenn Sie ein neues Tier suchen, fragen Sie doch bitte dort nach. Den Deutschen Tierschutzbund erreichen Sie unter www.tierschutzbund.de.
Hunde in Not
Wir unterstützen auch die Arbeit, die unsere Kundin, Frau Holz
in Herrhausen, für den Verein Shelties in Not leistet. Sie erreichen
Sie unter e-Mail FWHolz@aol.com
Insgesamt finden Sie aktuelle Informationen über Britische Hütehunde in Not unter www.cfbrh-tierschutz.com.Auch viele andere Rassevereine haben inzwischen Vermittlungsangebote ins Internet gestellt. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Bitte schreiben Sie uns unter tgrammel@dr-grammel.de, wie wir Sie weiter-informieren dürfen.
Im Internet finden Sie für viele Tierarten Hilfsanschriften, bei
denen zu vermittelnde Tiere gefunden werden können, z.B. www.dobermann-Nothilfe.de
Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz
Die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz ist von Tierärzten gegründet worden, um Vorschläge zum tierschutzgerechteren Umgang, Haltungsbedingungen und anderem mehr zu erarbeiten. Sie finden Veröffentlichungen der TVT unter www.Tierschutz-tvt.de.
Verstöße gegen das Tierschutzgesetz
Wollen Sie Verstöße gegen das Tierschutzgesetz anzeigen ist
dafür die untere Tierschutzbehörde Ihres Landkreises zuständig – nämlich das Veterinäramt. Sie erreichen das Veterinäramt in Osterode unter der Telefon-Nr. 05522 951061,
e-mail: veterinaeramt@t-online.de
Ebenfalls anzusprechen ist das Ordnungsamt der Stadt Osterode, Tel
05522/3180, besonders wenn es um aggressive Tiere geht.
NABU Osterode
Der NABU Osterode ist ebenfalls eine wichtige Adresse, wenn es um Naturschutzarbeit im Kreis Osterode geht. Sie erreichen den NABU in Osterode, Dörgestr. 40, 37520 Osterode, Tel/Fax 920870, e-mail: nabuosterode@t-online.de
Fledermäuse
Mit der Beobachtung und Behandlung von Fledermäusen beschäftigt sich Herr Rackow, Tel. 05522/73841. Bitte informieren Sie ihn und bitten ihn um Hilfe bei allen Fragen rund um die Fledermauswelt.
Wildtiere
Wildtiere (Wildvögel, Waldtiere usw.) unterstehen der Betreuung durch die untere Naturschutzbehörde, das ist bei uns der Landkreis Osterode, Umweltamt. Sie erreichen das Amt unter Landkreis-Osterode.de
, Tel. 05522/9600
Bitte denken Sie daran auch den zuständigen Jagdpächter anzusprechen. Informationen über das zuständige Forstamt oder den Jagdpächter erhalten Sie bei der Polizei in Osterode, Tel. 05522 5080.
Der richtige Umgang mit Nestlingen
Überall wo man hinsieht, gehen Vögel aller Arten ihrem Brutverhalten nach. Häufig kommt es vor, dass die Jungtiere das Nest verlassen, bevor das Großgefieder ausgewachsen ist. Sie sind in diesem Zustand noch flugunfähig. Dies bedeutet allerdings nicht, dass die Tiere von ihren Eltern verlassen werden. Diese füttern ihren Nachwuchs auch außerhalb des Nestes noch mehrere Tage weiter. Leider kommt es viel zu häufig vor, das Tierfreunde aus Unkenntnis die Tiere mitnehmen, da sie denken, dass die Vögel aus dem Nest gefallen sind und nun verhungern müssten. Doch durch die künstliche Aufzucht sinken die Überlebenschancen für den Jungvogel drastisch, weil die meisten Betreuer unerfahren sind und über die Bedürfnisse der einzelnen Arten wenig wissen. Hinzu kommt die schnelle Menschenprägung, welche die Wiederauswilderung erschwert. Die Haltung der meisten Wildvögel ist aber vom Gesetzgeber verboten.
Wie verhält man sich richtig?
Am besten beobachtet man den Jungvogel aus der Ferne. Nach Möglichkeit eine Stunde lang. So lässt sich feststellen, ob das Tier wirklich von den Eltern verlassen wurde oder ob sich diese nur kurzfristig entfernt haben. Taucht nach dieser Zeit kein Elterntier auf und fühlt sich das Junge kalt an, so kann man davon ausgehen, dass es schon längere Zeit verlassen ist. Sollten ihre Kinder einmal einen Vogel mit nach Hause bringen, der munter und gut genährt ist, sollte dieser unverzüglich an seinen Ausgangspunkt zurückgebracht und aus der Ferne noch einige Zeit beobachtet werden.
Einen ohne Deckung auf dem Boden oder an anderen gefährlichen Stellen sitzenden Jungvogel kann man ohne Bedenken an einen sichereren Platz setzen, da im Gegensatz zu Säugetieren dem Vogel der menschliche Geruch nicht stört. Kranke oder verletzte Tiere erkennt man am aufgeplusterten Gefieder, halbgeschlossenen Augen und geringe oder keine Reaktion auf Umweltreize. Verletzte Tiere können unterschiedlich stark bluten, einen oder beide Flügel nicht bewegen oder hängen lassen oder eine abnormale Stellung der Beine aufweisen. Diese Tiere gehören schnellstmöglich in tierärztliche Behandlung.
Sollten sie sich trotzdem dazu entschließen einen Jungvogel aufzuziehen, sollten sie sich über die für die Art erforderliche Ernährung informieren, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Ratschläge und Merkblätter erhalten sie unter anderem beim Naturschutzbund (NABU) oder der zuständigen staatlichen
Vogelschutzwarte (für Niedersachsen: Niedersächsisches Landesamt für Ökologie, Fachbehörde für Naturschutz, Göttinger Str.14, 30449 Hannover, Tel. 0511/4446-216). Natürlich können sie sich mit Fragen auch an uns wenden. Außerdem gibt Ihnen Herr Dietrich von der Vogelstation ebenfalls gern Auskunft.
